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7 Min. LesezeitVon Onravetoni

Personal finden in Gastronomie und Hotellerie: Karriereseite, die Bewerbungen bringt

In Gastronomie und Hotellerie entscheidet oft nicht die Küche über den Erfolg, sondern ob genug Personal da ist. Stellenportale sind teuer und voll mit gleich klingenden Anzeigen. Eine eigene Karriereseite, die ehrlich zeigt, wie Arbeit bei Ihnen aussieht, und eine Bewerbung in zwei Minuten ermöglicht, bringt oft mehr Bewerbungen als die nächste Portalanzeige.

Was Bewerber wirklich wissen wollen

Die meisten Gastro-Anzeigen sagen das Wichtigste nicht. Nennen Sie es auf der Karriereseite:

  • Stundenlohn oder Gehaltsspanne, Trinkgeldregelung und Zuschläge.
  • Dienstplan: Schichten, Wochenenden, wie weit im Voraus geplant wird, geteilte Dienste ja oder nein.
  • Team, Küche, Arbeitsklima, mit echten Fotos und Stimmen von Mitarbeitern.
  • Personalessen, Fahrtkosten, Unterkunft für Saisonkräfte, Weiterbildung.
  • Welche Sprachen im Team gesprochen werden.

Lohn: Mindestlohn, Minijob und Transparenz

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € pro Stunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Die Verdienstgrenze für Minijobs liegt 2026 bei 603 € im Monat. Wer mehr zahlt, sollte es sagen: Ein konkreter Stundenlohn in der Anzeige ist eines der stärksten Argumente.

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie verlangt, dass Bewerber vor dem Vorstellungsgespräch Informationen über das Einstiegsentgelt oder dessen Spanne erhalten; die Umsetzungsfrist für die Mitgliedstaaten lief bis zum 7. Juni 2026. Prüfen Sie den aktuellen Stand des deutschen Umsetzungsgesetzes. Eine Gehaltsangabe auf der Karriereseite erfüllt das ohnehin und spart Gespräche mit Bewerbern, denen das Angebot nicht reicht.

Bewerben in zwei Minuten

Köche, Servicekräfte und Housekeeping-Mitarbeiter bewerben sich vom Smartphone, oft nach Feierabend. Ein Anschreiben zu verlangen kostet Bewerbungen. Ein kurzes Formular mit Name, Telefonnummer, gewünschter Stelle, Verfügbarkeit und optionalem Lebenslauf reicht für den ersten Kontakt; manche Betriebe bieten zusätzlich die Bewerbung per WhatsApp an.

Antworten Sie schnell, idealerweise innerhalb von zwei Tagen. Gute Bewerber haben mehrere Angebote.

In der Google-Jobsuche erscheinen

Jede offene Stelle sollte eine eigene Seite mit strukturierten Daten vom Typ JobPosting haben: Titel, Beschreibung, Arbeitsort, Anstellungsart, Lohn und Datum. Dann kann Google die Stelle in der Jobsuche anzeigen, ohne dass Sie für ein Portal zahlen. Entfernen Sie besetzte Stellen sofort oder markieren Sie sie als abgelaufen.

Eine Karriereseite mit Stellenverwaltung, Kurzbewerbung und strukturierten Daten richten wir als Teil Ihrer Website ein; eine neue Website für Restaurant oder Hotel mit Karrierebereich beginnt bei 1.800 €.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Karriereseite neben den Portalen?
Ja. Portale bringen Reichweite, aber Bewerber schauen sich vor der Bewerbung fast immer die Website des Betriebs an. Fehlt dort ein Karrierebereich, wirkt der Betrieb weniger attraktiv.
Sollen wir den Lohn wirklich in die Anzeige schreiben?
Ja. Anzeigen mit Lohnangabe bekommen in der Regel mehr passende Bewerbungen, und die EU-Entgelttransparenzrichtlinie geht in diese Richtung.
Können wir Stellen selbst einstellen?
Ja. Stellen legen Sie im Redaktionsbereich an; strukturierte Daten werden automatisch erzeugt und beim Deaktivieren entfernt.

Quellen

Nennen Sie uns Ihre offenen Stellen und was Ihren Betrieb als Arbeitgeber ausmacht. Wir bauen eine Karriereseite, die Bewerbungen bringt.

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