Website für Fotografen: Portfolio, Buchungsanfragen und Bildrechte
Fotografen verkaufen mit Bildern, aber gebucht werden sie erst, wenn Interessenten wissen, was es kostet, wie der Ablauf ist und ob der Termin frei ist. Viele Fotografen-Websites sind schöne Galerien ohne Antwort auf diese Fragen. Dieser Artikel zeigt, wie aus dem Portfolio eine Website wird, die Aufträge bringt.
Portfolio nach Aufträgen, nicht nach Lieblingsbildern
Gliedern Sie das Portfolio nach dem, was Kunden buchen: Hochzeiten, Business-Porträts, Produktfotos, Immobilien, Events. Jede Kategorie bekommt eine eigene Seite mit Beispielen, Ablauf, Paketen und Kundenstimmen. So finden Suchende genau das, wonach sie gesucht haben, etwa „Businessfotograf“ plus Stadt.
Preise und Ablauf
Zeigen Sie Pakete oder zumindest Startpreise mit Leistungsumfang: Dauer, Anzahl bearbeiteter Bilder, Lieferzeit, Nutzungsrechte. Gewerbliche Kunden fragen fast immer nach Nutzungsrechten für Website, Werbung und soziale Netzwerke; erklären Sie, was im Preis enthalten ist und was zusätzlich lizenziert wird.
Ein Anfrageformular mit Anlass, Datum, Ort, Dauer und Budget ermöglicht ein schnelles Angebot. Bei Hochzeiten verkauft eine Verfügbarkeitsprüfung für das Wunschdatum oft schon den ersten Kontakt.
Bildrechte und Einwilligungen
Wer Menschen fotografiert, braucht für die Veröffentlichung im Portfolio grundsätzlich ihre Einwilligung nach § 22 KUG; die Ausnahmen nach § 23 KUG, etwa für Personen als Beiwerk oder bei Versammlungen, helfen bei Portfolios selten. Holen Sie die Einwilligung für die Nutzung auf Website und Social Media schriftlich ein, am besten schon im Vertrag.
Auf der eigenen Website schützen klar gekennzeichnete Bildrechte und ein Hinweis auf Lizenzanfragen vor ungefragter Nutzung durch Dritte.
Schnell trotz großer Bilder
Große Bilder sind der häufigste Grund für langsame Fotografen-Websites, und langsame Seiten verlieren Besucher und Rankings. Moderne Bildformate, passende Größen je Gerät und verzögertes Laden halten die Qualität, ohne die Ladezeit zu ruinieren. Eine Fotografen-Website mit Portfolio-Kategorien, Paketen und Anfrageformular beginnt bei uns bei 1.800 €; eine einzelne Landingpage für ein Angebot ab 600 €.
Häufige Fragen
- Reicht Instagram als Portfolio?
- Instagram zeigt Ihre Arbeit gut, aber Preise, Ablauf und Anfragen funktionieren dort schlecht, und in der Google-Suche erscheinen Sie damit kaum. Die Website ist das Ziel, auf das Instagram verweist.
- Kann ich Kundengalerien über die Website ausliefern?
- Ja, mit passwortgeschützten Galerien. Achten Sie darauf, dass der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag bietet und Bilder in der EU speichert.
- Wie viele Bilder gehören ins Portfolio?
- Weniger als gedacht: zehn bis zwanzig starke Bilder je Kategorie wirken besser als hundert ähnliche.
Quellen
Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte und Pakete. Sie erhalten einen Seitenplan und einen Festpreis für Ihre Fotografen-Website.
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