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6 Min. LesezeitVon Onravetoni

Website für Kosmetikstudio, Nagel- und Beauty-Salon: Buchung, Preise, Bilder

Kundinnen und Kunden eines Kosmetikstudios entscheiden schnell und visuell: Gefallen die Ergebnisse, passt der Preis, gibt es heute oder morgen noch einen Termin? Die Website ist dafür das Schaufenster und die Rezeption zugleich. Dieser Artikel zeigt, wie sie Termine füllt, Ausfälle reduziert und dabei die Regeln für Bilder und Preise einhält.

Online-Buchung ist Pflichtausstattung

In kaum einer Branche wird so viel online gebucht wie bei Kosmetik, Nägeln und Wimpern. Ein Buchungssystem, das Behandlungsdauer, Mitarbeiterin und Pausen kennt, gehört deshalb auf jede Seite gut sichtbar. Wichtig sind eine Bestätigung und eine Erinnerung am Vortag, per E-Mail, SMS oder WhatsApp.

Gegen kurzfristige Absagen helfen klare Regeln: kostenlose Stornierung bis 24 oder 48 Stunden vorher, danach eine Ausfallgebühr oder eine Anzahlung bei langen Behandlungen. Die Regel muss vor der Buchung deutlich angezeigt und von der Kundin bestätigt werden.

Preisliste: vollständig und mit Endpreisen

Wer Verbrauchern Leistungen anbietet, braucht nach § 12 PAngV ein Preisverzeichnis über die wesentlichen Leistungen, im Studio ausgehängt. Auf der Website ist eine vollständige Preisliste zwar nicht vorgeschrieben, aber der stärkste Grund für eine Buchung. Nennen Sie Endpreise inklusive Umsatzsteuer, die Dauer jeder Behandlung und was enthalten ist.

Bilder: Ergebnisse zeigen, Rechte klären

Vorher-Nachher-Bilder verkaufen, brauchen aber die Einwilligung der abgebildeten Person nach § 22 KUG, am besten schriftlich und mit Angabe, wo die Bilder erscheinen. Bearbeiten Sie Ergebnisbilder nicht so, dass sie ein Ergebnis vortäuschen, das die Behandlung nicht liefert.

Achten Sie auf die Grenze zur Heilkunde: Behandlungen wie Faltenunterspritzung gelten als Heilkunde und dürfen nur von Ärzten oder Heilpraktikern angeboten werden. Für operative Schönheitseingriffe ist Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern nach dem Heilmittelwerbegesetz gegenüber Verbrauchern verboten.

Gefunden werden

Kundinnen suchen „Kosmetikstudio“, „Nagelstudio“ oder eine konkrete Behandlung plus Stadtteil. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fotos, Öffnungszeiten und Buchungslink, und auf der Website eine eigene Seite je Hauptbehandlung, bringen hier am meisten. Instagram zeigt die Arbeit, die Website macht daraus Termine. Eine Studio-Website mit Buchungsanbindung, Preisliste und Behandlungsseiten beginnt bei uns bei 1.800 €.

Häufige Fragen

Welches Buchungssystem passt?
Eines, das Ihre Behandlungen, Mitarbeiterinnen und Räume abbildet, Erinnerungen verschickt und einen Auftragsverarbeitungsvertrag anbietet. Wir binden das System Ihrer Wahl ein.
Dürfen wir Kundinnenfotos von Instagram auf der Website zeigen?
Nur mit Einwilligung der abgebildeten Person für die Website. Eine Einwilligung für Instagram gilt nicht automatisch für andere Kanäle.
Lohnt sich ein Gutscheinverkauf online?
Ja, vor allem vor Feiertagen. Online-Gutscheine bringen Umsatz ohne Termin und neue Kundinnen, wenn sie verschenkt werden.

Quellen

Nennen Sie uns Ihre Behandlungen, Ihr Buchungssystem und Ihre Ausfallregel. Sie erhalten einen Seitenplan und einen Festpreis.

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