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7 Min. LesezeitVon Onravetoni

Website-Texte schreiben lassen: Briefing, Preismodelle und KI-Texte

Die meisten Website-Projekte verzögern sich nicht wegen Design oder Technik, sondern weil die Texte fehlen. Inhaber wissen genau, was sie können, aber es fällt schwer, das so aufzuschreiben, dass ein Fremder es in zehn Sekunden versteht. Dieser Artikel zeigt, wann sich ein Texter lohnt, wie Sie ihn briefen, damit die Texte nach Ihnen klingen, und worauf Sie bei Preisen, KI und Rechten achten sollten.

Wann sich ein Texter lohnt

Wenn die Website Anfragen bringen soll, sind die Leistungsseiten die wichtigsten Texte des Unternehmens. Ein Texter lohnt sich besonders, wenn niemand im Team regelmäßig schreibt, wenn Sie mehrere Leistungen klar voneinander abgrenzen müssen oder wenn die Website in Sprachen erscheint, die Sie nicht als Muttersprache sprechen.

Selbst schreiben ist realistisch, wenn Sie eine klare Vorlage haben und jemand redigiert. Unsere Checkliste für Leistungsseiten gibt die Struktur vor; viele Kunden liefern Rohtexte, die wir dann redigieren.

Das Briefing entscheidet über die Qualität

Ein Texter kann nur so gut schreiben, wie er Ihr Geschäft versteht. Ein gutes Briefing enthält:

  • Für wen die Seite ist und welches Problem diese Kunden haben, in deren eigenen Worten.
  • Was Sie konkret anbieten, mit Preisrahmen, Ablauf und Grenzen.
  • Warum Kunden Sie wählen: echte Gründe aus Gesprächen, keine Floskeln.
  • Einwände, die im Verkaufsgespräch immer wieder kommen.
  • Belege: Projekte, Zahlen, Zertifikate, Kundenstimmen, die Sie verwenden dürfen.
  • Suchbegriffe, unter denen die Seite gefunden werden soll, und die gewünschte Handlung am Ende.

Preismodelle

Texter rechnen nach Wort, nach Seite, nach Stunde oder als Paket für die ganze Website. Preise pro Wort sind bei Textbörsen üblich und eignen sich für einfache Inhalte. Für Leistungs- und Startseiten ist ein Seiten- oder Projektpreis sinnvoller, weil der größte Aufwand im Verstehen und Strukturieren liegt, nicht im Tippen.

Vergleichen Sie Angebote danach, was enthalten ist: Interview oder nur schriftliches Briefing, Keyword-Recherche, Korrekturrunden, Meta-Titel und Beschreibungen, Übertragung der Nutzungsrechte.

KI-Texte: Werkzeug, kein Ersatz

Google bewertet Inhalte nach Qualität und Nutzen, nicht danach, ob sie mit KI erstellt wurden. Massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert verstoßen aber gegen die Spam-Richtlinien. Praktisch heißt das: KI eignet sich für Gliederungen, Varianten und Korrektur. Die Substanz, also Ihre Erfahrungen, Preise, Abläufe und Beispiele, muss von Ihnen kommen und von einem Menschen geprüft werden. KI-Texte ohne diese Substanz klingen wie die jedes Mitbewerbers.

Nutzungsrechte und Ablauf

Texte sind urheberrechtlich geschützt. Lassen Sie sich die ausschließlichen Nutzungsrechte für Website, Werbung und Übersetzungen vertraglich einräumen, sonst kann es beim späteren Wiederverwenden Streit geben.

In unseren Website-Paketen ist die Redaktion Ihrer Texte enthalten; das Schreiben von Grund auf kalkulieren wir separat nach Umfang. Wer Zeit sparen will, kombiniert beides: ein einstündiges Interview, danach Texte von uns, Freigabe durch Sie.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, Texte für eine Website schreiben zu lassen?
Für eine Unternehmenswebsite mit fünf bis zehn Seiten rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen inklusive Interview und Korrekturrunde. Am längsten dauert meist die interne Freigabe.
Brauche ich SEO-Texte oder normale Texte?
Gute Website-Texte sind beides: Sie beantworten die Fragen, die Kunden in die Suche eintippen, in verständlicher Sprache. Keyword-Wiederholungen ohne Inhalt schaden eher.
Können Sie Texte auch übersetzen?
Wir adaptieren Texte für Deutsch, Englisch und Ukrainisch, statt wörtlich zu übersetzen, und prüfen die Suchbegriffe je Sprache.

Quellen

Schicken Sie uns Ihre bestehenden Texte oder Stichpunkte. Wir sagen Ihnen, was redigiert werden kann, was neu geschrieben werden sollte, und nennen einen Preis.

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