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6 Min. LesezeitVon Onravetoni

Webdesign-Stundensatz 2026: Was Freelancer und Agenturen verlangen

Wer Angebote für eine Website vergleicht, sieht Stundensätze von unter 40 bis weit über 100 Euro. Die Zahl allein sagt aber wenig darüber, was das Projekt am Ende kostet. Hier finden Sie aktuelle Marktwerte, die Faktoren hinter den Unterschieden und eine einfache Methode, Angebote mit Stundensatz und Festpreis fair zu vergleichen.

Aktuelle Marktwerte

Auf freelancermap liegt der durchschnittliche Stundensatz im Bereich Webdesign bei 70 € (Stand Oktober 2026, Angebotspreise aus Profilen). Über alle Freelancer im DACH-Raum nennt der Freelancer-Kompass 2026 einen Median von 100 € pro Stunde. Agenturen liegen meist darüber, weil Projektleitung, Design, Entwicklung und Qualitätssicherung von verschiedenen Personen kommen.

Wichtig: Das sind Angebotspreise. Bei längeren Projekten und Rahmenverträgen werden häufig niedrigere Sätze vereinbart.

Warum die Sätze so weit auseinanderliegen

Zwei Angebote mit gleichem Stundensatz können sehr unterschiedliche Leistungen meinen. Diese Faktoren erklären den größten Teil der Spanne:

  • Erfahrung und Spezialisierung, zum Beispiel Shop-Systeme, Barrierefreiheit oder Schnittstellen.
  • Was im Satz steckt: nur Umsetzung oder auch Konzept, Texte, SEO und Projektmanagement.
  • Standort und Kostenstruktur: Büro in einer Großstadt, Team im Ausland, Einzelperson.
  • Werkzeuge und Wiederverwendung: Wer bewährte Bausteine nutzt, braucht weniger Stunden.

Stundensatz oder Festpreis?

Ein niedriger Stundensatz kann teurer werden als ein hoher, wenn mehr Stunden nötig sind. Für klar beschriebene Projekte wie eine Unternehmenswebsite oder Landingpage ist ein Festpreis meist besser: Das Risiko für Mehraufwand trägt der Anbieter, Sie kennen das Budget vorab. Abrechnung nach Stunden passt zu laufenden Änderungen, Wartung und Projekten mit unklarem Umfang.

Onravetoni arbeitet bei neuen Websites mit Festpreisen (Landingpage ab 600 €, Unternehmenswebsite ab 1.800 €) und rechnet laufende Änderungen mit 30 € pro Stunde nach Freigabe ab. Möglich ist das durch ein Team mit Sitz außerhalb Deutschlands und wiederverwendbare Bausteine.

So vergleichen Sie Angebote

Damit Sie Angebote mit Stundensatz und Festpreis fair nebeneinanderlegen können, fordern Sie diese Angaben an:

  • Lassen Sie sich die geschätzten Stunden je Arbeitspaket nennen, nicht nur den Satz.
  • Fragen Sie, wie viele Korrekturrunden enthalten sind und was danach kostet.
  • Klären Sie, wem Code, Design und Zugänge nach Projektende gehören.
  • Rechnen Sie Wartung für 12 Monate mit ein, um die Gesamtkosten zu vergleichen.

Häufige Fragen

Ist ein Stundensatz von 30 € seriös?
Er kann es sein, etwa bei Teams in Ländern mit niedrigeren Lebenshaltungskosten. Prüfen Sie Referenzen, Vertragsform, Erreichbarkeit und wer die Arbeit tatsächlich ausführt.
Wie viele Stunden braucht eine einfache Website?
Das hängt vom Umfang ab. Lassen Sie sich die Schätzung je Seite oder Baustein aufschlüsseln, statt mit einer Gesamtzahl zu arbeiten.
Sind Stundensätze netto oder brutto?
Im B2B-Bereich werden Stundensätze üblicherweise netto zuzüglich Umsatzsteuer angegeben. Fragen Sie im Zweifel nach.

Quellen

Senden Sie uns Ihr Briefing oder ein vorhandenes Angebot. Wir nennen Ihnen einen Festpreis mit aufgeschlüsseltem Umfang.

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