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7 Min. LesezeitVon Onravetoni

Website-Wartung: Was kostet sie pro Monat und was gehört hinein?

Eine Website ist nach dem Launch nicht fertig. Server, CMS, Plugins und Formulare ändern sich laufend, und jede vergessene Aktualisierung ist ein Risiko für Sicherheit, Anfragen und Rankings. Dieser Artikel zeigt, aus welchen Posten die laufenden Kosten bestehen, was ein Wartungsvertrag konkret enthalten sollte und woran Sie überteuerte oder zu dünne Pakete erkennen.

Fixkosten, die immer anfallen

Unabhängig davon, wer die Website betreut, entstehen Grundkosten. Als Richtwerte für eine typische Unternehmenswebsite:

  • Domain: etwa 10–30 € pro Jahr, je nach Endung und Anbieter.
  • Hosting: von 0 € (statisches Hosting) bis etwa 25 € pro Monat für ein solides Managed-Hosting mit Backups.
  • Kostenpflichtige Plugins, Themes oder Shop-Abos: je nach System; ein Shopify-Shop beginnt bei rund 30 € im Monat.
  • E-Mail-Postfächer und Zusatzdienste wie Newsletter-Tools werden meist separat abgerechnet.

Was ein Wartungsvertrag enthalten sollte

Der eigentliche Wartungsaufwand ist Arbeitszeit. Ein seriöser Vertrag benennt deshalb Leistungen, Reaktionszeit und Stundenkontingent, nicht nur ein Monatsentgelt. Prüfen Sie, ob diese Punkte enthalten sind:

  • Updates von CMS, Plugins und Server-Software mit Test, nicht blind per Automatik.
  • Tägliche oder wöchentliche Backups an einem zweiten Ort und ein geprüfter Wiederherstellungstest.
  • Überwachung: Erreichbarkeit, SSL-Zertifikat, Ablaufdatum der Domain, Formularzustellung.
  • Ein Stundenkontingent für kleine Änderungen und klare Regeln, was mit ungenutzten Stunden passiert.
  • Definierte Reaktionszeit und Ansprechpartner; „Reaktion“ heißt Diagnosebeginn, nicht Behebung.

Typische Preisstufen

Am Markt finden Sie drei Modelle. Reine Überwachung mit wenig Fehlerbehebung liegt meist im unteren zweistelligen Bereich pro Monat. Pakete mit einigen Stunden Hilfe pro Monat bewegen sich im niedrigen dreistelligen Bereich. Vollbetreuung mit regelmäßigen Inhaltsänderungen und Bericht kostet entsprechend mehr. Bei Onravetoni sind das zum Beispiel 49 € (Überwachung und bis zu 1 Std. Fehlerbehebung), 149 € (bis zu 4 Std. Hilfe) und 399 € pro Monat (bis zu 12 Std. und Bericht); Mehrarbeit kostet 30 € pro Stunde nach Freigabe.

Vergleichen Sie Pakete immer über den effektiven Stundenpreis und die enthaltenen Leistungen. Ein günstiges Paket ohne Backups und ohne Wiederherstellungstest ist im Ernstfall das teuerste.

Was passiert ohne Wartung?

Veraltete Plugins sind eines der häufigsten Einfallstore für gehackte Websites. Dazu kommt die Server-Seite: PHP 8.2 erhält laut php.net nur noch bis zum 31. Dezember 2026 Sicherheitsupdates. Wer seine WordPress-Website danach weiter auf dieser Version betreibt, arbeitet ohne Sicherheitskorrekturen der Laufzeitumgebung.

Weniger sichtbar, aber geschäftlich ebenso teuer: Kontaktformulare, die nach einem Update still keine E-Mails mehr senden. Ohne Überwachung fällt das oft erst nach Wochen auf, wenn Anfragen ausbleiben.

Häufige Fragen

Kann ich die Wartung selbst übernehmen?
Ja, wenn Sie Updates vorher auf einer Testkopie prüfen, Backups regelmäßig wiederherstellen und Formulare nach jedem Update testen. Rechnen Sie dafür realistisch ein bis drei Stunden pro Monat ein.
Brauchen statische oder Next.js-Websites weniger Wartung?
Meist ja: Es gibt keine Plugins im Live-System. Abhängigkeiten, Hosting und Formular-Anbindungen müssen trotzdem aktuell gehalten und überwacht werden.
Ist Wartung im Website-Preis enthalten?
Selten über den Launch hinaus. Fragen Sie vor Vertragsschluss nach Gewährleistung, Übergabe und den Kosten ab dem zweiten Monat.

Quellen

Senden Sie uns die Adresse Ihrer Website. Wir prüfen Versionen, Backups und Formulare und sagen Ihnen, welches Wartungspaket Sie wirklich brauchen.

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