Website für Handwerker: Was sie braucht, damit das Telefon klingelt
Kunden suchen einen Handwerker meist in einem konkreten Moment: Heizung kaputt, Bad soll neu, Dach undicht. Sie öffnen zwei, drei Ergebnisse auf dem Smartphone und rufen den an, der am schnellsten klar macht, dass er diese Arbeit in ihrer Gegend erledigt. Eine Handwerker-Website muss deshalb keine Kunst sein – sie muss diese drei Fragen in Sekunden beantworten: Was machen Sie, wo, und wie erreiche ich Sie.
Die fünf Dinge, die eine Handwerker-Website braucht
Alles andere ist Zugabe. Fehlt einer dieser Punkte, verlieren Sie Anfragen an den nächsten Betrieb in der Trefferliste.
- Je Leistung eine eigene Seite: „Badsanierung“, „Heizungstausch“, „Elektroinstallation Altbau“ – nicht alles auf einer Seite „Leistungen“.
- Einsatzgebiet klar genannt: Orte und Stadtteile, in denen Sie arbeiten.
- Anrufen mit einem Tipp: Telefonnummer oben, auf dem Smartphone direkt wählbar.
- Echte Referenzen: Fotos eigener Arbeiten mit kurzer Beschreibung, keine Stockbilder.
- Kurzes Anfrageformular mit Foto-Upload – Kunden zeigen das Problem gern gleich mit.
Mobil zuerst, schnell, ohne Hürden
Die meisten Anfragen an Handwerker kommen vom Smartphone. Eine Website, die man erst vergrößern muss, oder deren Telefonnummer als Bild eingebaut ist, kostet direkt Aufträge. Prüfen Sie Ihre Seite selbst: Öffnen Sie sie auf dem Handy über mobiles Netz und versuchen Sie, in zehn Sekunden anzurufen.
Achten Sie auch auf die Adresszeile. Zeigt der Browser „Nicht sicher“, fehlt die verschlüsselte Verbindung (HTTPS). Viele Interessenten brechen an dieser Stelle ab, besonders wenn sie ein Formular ausfüllen sollen.
Bei Google in der Region gefunden werden
Für Handwerker zählen zwei Stellen in Google: die Karte mit den lokalen Ergebnissen und die normalen Suchergebnisse. Für die Karte brauchen Sie ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Einsatzgebiet, Kategorien, Fotos und Bewertungen. Für die Suchergebnisse brauchen Sie Leistungsseiten, die genau die Arbeit und den Ort nennen, nach denen gesucht wird.
Bitten Sie zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag um eine Bewertung – mit einem Link, der das Bewertungsfenster öffnet. Ein Betrieb, der regelmäßig neue, ehrliche Bewertungen bekommt, wirkt vertrauenswürdiger als einer mit drei alten Einträgen.
Pflichtangaben und was eine Handwerker-Website kostet
Ein Impressum mit vollständigen Angaben ist Pflicht, ebenso eine Datenschutzerklärung und – sobald Sie nicht notwendige Cookies oder externe Dienste nutzen – eine Einwilligung. Die Rechtstexte selbst kommen von Ihrer Kanzlei oder einem Generator; der Entwickler bindet sie korrekt ein.
Für viele Betriebe reicht eine Website mit fünf bis zehn Seiten: Startseite, je Hauptleistung eine Seite, Referenzen, Über uns, Kontakt. Bei uns beginnt eine solche Unternehmenswebsite bei 1.800 € zum Festpreis; wer nur eine Leistung bewirbt, kommt mit einer Landingpage ab 600 € aus. Domain und Hosting kommen als laufende Kosten hinzu.
Häufige Fragen
- Reicht ein Google-Unternehmensprofil ohne Website?
- Für Anrufe aus der Karte kann es anfangs reichen. Für Suchanfragen nach konkreten Leistungen, für Vertrauen und für Anfragen mit Fotos brauchen Sie eine Website. Beides zusammen wirkt am stärksten.
- Wie viele Seiten braucht eine Handwerker-Website?
- Meist fünf bis zehn: Startseite, je Hauptleistung eine Seite, Referenzen, Über uns und Kontakt. Mehr Seiten lohnen sich nur, wenn jede eine eigene Leistung oder Frage beantwortet.
- Kann ich Referenzen selbst ergänzen?
- Ja. Wir bauen die Website so, dass Sie Fotos und Texte ohne Entwickler hinzufügen können, und geben eine kurze Anleitung.
Quellen
Nennen Sie uns Ihr Gewerk, Ihr Einsatzgebiet und Ihre aktuelle Website, falls vorhanden. Sie erhalten eine Seitenstruktur und einen Festpreis – ohne Verpflichtung.
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