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6 Min. LesezeitVon Onravetoni

Was kostet ein Chatbot für die Website – und wann lohnt er sich?

Ein Chatbot lohnt sich, wenn auf Ihrer Website immer wieder dieselben Fragen gestellt werden und Sie Anfragen auch abends oder am Wochenende annehmen wollen. Er lohnt sich nicht, wenn er nur ein weiteres Fenster ist, das Besucher wegklicken. Die Kosten hängen weniger vom Bot selbst ab als davon, was er wissen und wohin er Anfragen weitergeben soll.

Drei Arten von Website-Chatbots

Bevor Sie Angebote vergleichen, klären Sie, welche Art Bot Sie brauchen. Sie unterscheiden sich stark in Aufwand und laufenden Kosten.

  • Geführter Bot mit Buttons: fragt Anliegen, Ort und Kontakt ab und legt eine Anfrage an. Günstig, vorhersehbar, keine KI-Kosten pro Nachricht.
  • KI-Bot auf Ihren eigenen Inhalten: beantwortet Fragen in freiem Text auf Basis Ihrer Leistungsseiten, Preise und FAQ. Braucht Pflege der Wissensbasis und verursacht Kosten pro Gespräch.
  • KI-Bot mit Übergabe an Menschen: wie oben, übergibt aber an einen Mitarbeiter, sobald es um Angebot, Termin oder Reklamation geht.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Einmalig zahlen Sie für die Einrichtung: Gesprächsablauf, Anbindung der Inhalte, Weitergabe der Anfragen ins CRM, per E-Mail oder Telegram, Tests und Einbau auf der Website. Laufend kommen bei KI-Bots die Nutzungskosten des Sprachmodells pro Gespräch, gegebenenfalls ein Abo für die Chat-Plattform und die Pflege der Wissensbasis hinzu.

Der größte Kostentreiber nach dem Start ist veraltetes Wissen. Ändern sich Preise oder Leistungen und der Bot erfährt davon nichts, gibt er falsche Antworten. Planen Sie fest ein, wer die Inhalte aktualisiert. Bei uns ist ein Bot, der häufige Fragen beantwortet und Anfragen mit Quelle ins CRM übergibt, Teil einer Prozessautomatisierung ab 600 €; den Festpreis nennen wir nach dem Briefing.

Datenschutz und Kennzeichnung

Ein Chatbot verarbeitet personenbezogene Daten. Sie brauchen einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit den eingesetzten Anbietern, einen passenden Abschnitt in der Datenschutzerklärung und sollten keine sensiblen Daten abfragen, die Sie nicht benötigen. Prüfen Sie, wo die Daten verarbeitet werden.

Kennzeichnen Sie den Bot klar als automatisches System. Die KI-Verordnung der EU sieht vor, dass Menschen erfahren, wenn sie mit einer KI kommunizieren. Klare Kennzeichnung ist außerdem ehrlich und erspart enttäuschte Kunden, die mit einem Menschen gerechnet haben.

Wann ein gutes Formular die bessere Wahl ist

Wenn Ihre Interessenten vor allem anrufen oder ein Angebot wollen, bringt ein kurzes, klares Formular mit drei Feldern oft mehr als ein Chatbot. Messen Sie zuerst, welche Fragen tatsächlich gestellt werden – aus E-Mails, Telefonnotizen und Messengern. Tauchen dieselben fünf Fragen ständig auf, ist das ein guter Kandidat für einen Bot.

Häufige Fragen

Kann der Chatbot auch in WhatsApp oder Telegram antworten?
Ja. Derselbe Ablauf kann auf der Website und in Messengern laufen, und alle Anfragen landen an einem Ort. Wie das aussieht, zeigt unser Artikel über den gemeinsamen Posteingang für Messenger.
Erfindet ein KI-Bot Antworten?
Das Risiko besteht. Wir begrenzen den Bot auf Ihre freigegebenen Inhalte und lassen ihn an einen Menschen übergeben, wenn er keine sichere Antwort hat.
Wie schnell ist ein Chatbot einsatzbereit?
Ein geführter Bot ist meist in ein bis zwei Wochen einsatzbereit. Ein KI-Bot braucht zusätzlich Zeit für die Wissensbasis und Tests mit echten Fragen.

Quellen

Senden Sie uns die zehn häufigsten Fragen Ihrer Kunden und wohin Anfragen gehen sollen. Wir sagen Ihnen, ob sich ein Bot lohnt, welcher Typ passt und was er kostet.

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